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Hinweis

Information zum Wiki

Die Erarbeitungen hier spiegeln das Wiki 'Brangassivos Mandala' in einer neuen Ausgabe davon wider. Das ältere Wiki bleibt unterdessen in seinem derzeitigen Zustand als Datenbank eingefroren. Hier wird die Arbeit an dem 'Mandala des Herzens', wie es jetzt heißt, fortgesetzt und ist wiederum veröffentlicht worden. Das alte Werk ist inzwischen offline gegangen.

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

hier auf der Seite 'Mandala des Herzens' schreibt Mathias Schneider über den Hintergrund seines Wirkens als 'Art-Trash'-Aktivist und Mensch. Gar wenig soll hier zu finden sein und doch wird es das Gesamte sein, was seinen Habitus ausmacht und bedingt.

Dieses Werk ist eine Spiegelung seiner Beweggründe und Handlungen. Erscheinen wird daran allein nur etwas, was ihm auch wirklich eingegeben ist. Das 'Mandala' soll das eigentliche Herzstück seines Werkes sein. Es ist durch allerlei Linien und Farbflächen gekennzeichnet. Sie möchten im Verbund von der Leserschaft angesehen werden. Man soll sie auf sich im Ganzen als Gesamtes einwirken lassen. Was jedoch nicht nötig sein würde, das wäre es, das Ganze davon dem Autor und dessen Leben sogleich schon zuzuordnen und alles hier Vorkommende auf einen Schlag hinreichend zu verstehen. Gute Dinge brauchen schließlich eine ganze Weile an Zeit zum Gedeihen und Erwachsen. Auch für Schneiders Werk und dessen Rezeption wird eine solche Aussage Gültigkeit behalten.

Was soll die Darstellung einer Gesamtschau des Werkes eines Kunstschaffenden denn bedeuten? - Aufbauend auf einer geringwertigen Annahme seiner Bemühungen durch andere Leute erstellt er das Gesamtpaket von Eigenleistungen und hofft auf eine Verbesserung. Er setzt das ihm Gegebene an Kenntnissen dafür ein. So möchte er es verständlich machen, was es ist. Das Vorgegebene wirkt in der Regel bei uns doch immer etwas nach. Es wird da sein und auch weiterhin vorkommen. Wir können damit gut umgehen, wenn wir es kapiert haben, dass die Dinge sich zueinander addieren, welche es gibt. Das möchte Schneider mit seinen Inhalten bekräftigen. Das Wesen der Dinge, die Schau der Welt und ihre geltenden Bezüge greift er dabei auf, wenn er seine Dinge darstellt. Da soll das Gute, so wie es erscheinen kann, auch wirklich gegeben sein. Damit befasst Schneider sich. Das kommt in seinen Sammlungen vor. Das Ganze wertet er allein nur so aus, wie es ihm erscheint. Zuweilen kann er da seinen Fundus erweitern. Mit einer Darstellung seiner eigenen Wertvorstellungen hat sich der Autor bei Werk befasst und seine Gedanken, wie auch die Ideen dazu niedergeschrieben.

Schneider hat dabei nicht vor einem Bewerten der eigenen Dinge zurückgescheut. Die Sachen aus seiner Hand hat er als Aktivist des 'Art-Trash' generell als 'wertfrei' deklariert, auch wenn er sie so keineswegs abwerten möchte. Dadurch schafft er für sich vielmehr eine Fläche am Fuße des Urgrunds der bei ihm vorkommenden Dinge. Das macht er auch für all jene anderen Menschen, welche sich ihm dabei zugesellen wollen, weil sie davon etwas zu halten wissen. Er versucht mit der Erstellung solcher Werke einen Weg zu finden, um als Mensch zu bestehen. Damit möchte er auch etwas bewirken.

Seine Schriften verwendet er als Anhaltspunkt für sich, um einen kontemplativen Zustand des Geistes zu erlangen. Da geht er in Klausur mit sich, wenn er so gut beim Lesen klarkommt, dass ihm ein Bedenken des Gegebenen möglich ist. Das macht ihm Freude. So kommt er dazu, häufig hierher wiederzukehren und das Gegebene zu sichten. Das genügt für ihn, um nach seinen langen Arbeitstagen im Geschäft zu einer Erneuerung seiner Kräfte zu finden.

Der Autor möchte auch bei den anderen Leuten mit seiner eigenen Sache gut ankommen. Darum bereitet er sein Werkschaffen so liebevoll nach. 'Sei stark. Sei wach. Pass auf.' - Das sagt er da zu sich. Damit ruft er sich etwas Eigentliches in Erinnerung, was zu jeder Zeit geschehen kann.

Doch es stellt sich nun sicherlich die Frage, was es auf der Seite zu finden gibt. Das Tantra oder Gewebe des Mandalas wird kein bemaltes Blatt Papier und auch kein Haufen von Blüten auf dem Steinboden sein, sondern es ist schlicht ein Wiki auf der Plattform von Google Sites, welches im Internet aufzufinden ist. Das 'Mandala des Herzens' soll vor allem anderen eine einfache Webseite sein, mit welcher der Autor etwas von sich darstellt.

Schneider nutzt die aktuelle Technik gerne für sich, da sie gewisse Vorzüge gegenüber herkömmlichen Schreibprogrammen mit sich bringt. Bereits während der Phase der Entstehung von eigenen Inhalten ist dieses Verfahren ein interessantes, weil man so schon im Zustand der Unfertigkeit erste Leser generiert. Da setzt man sich als Autor damit auseinander, dass die eigene Schrift gelesen wird. Das motiviert ungemein. Die Wikis hernach als Bücher zu veröffentlichen, das soll folgen.

Es bringt auch Vorzüge für sein Schaffen mit sich. Das Internet erleichtert ihm den Zugang zu seinem Werk. Von vielerlei Orten aus kann er daran arbeiten, weil es online zu finden ist. Da hat er es nicht mit sich herumtragen müssen und ist auch nicht Gefahr gelaufen, es irgendwo zu verlieren.

Wer von der Leserschaft nun bereits hier angekommen ist, den möchte er gerne auf seiner Internetseite willkommen heißen. Wer von Ihnen hier etwas verweilen möchte, um im Wiki etwas mehr davon zu lesen, was Schneider zur Sprache gebracht hat, dem dankt er dafür. Aber Schneider warnt auch eindringlich davor. Es sollte das Herangehen an seine Inhalte nicht mit einer zu laxen Manier stattfinden. Der jeweilige Leser soll darauf bedacht sein, dass jene hier vorkommenden Inhalte von einer reichlich persönlichen Natur sind, auch wenn sie noch immer unfertig ausfallen. Seien Sie also auf der Hut vor den eventuellen Schwachpunkten des Werkes. Verletzen Sie sich nicht dabei, während sie ihr eigentliches Bild von der Persönlichkeitsstruktur des Autors erstellen, sondern geben Sie bitte dabei Acht auf Ihr Eigenes. Erhalten Sie sich das so, wie es bereits gewesen ist. Nehmen Sie eine Lesung der Schriften erst nach einem Bedenken dieser warnenden Worte vor und vergessen Sie derweil nicht das Ihrige.

Der Autor prüft die Texte inzwischen weiter auf ihre Richtigkeit. Sein Werk ist noch nicht an jeder Stelle von ihm fertiggestellt worden. Es ist zwar nicht mehr in alle denkbaren Richtungen weitergewachsen, die Feinarbeiten daran verstärken sein Gewicht aber dennoch auch weiterhin. So ist eine abschließende Gewichtung der Inhalte heutzutage noch unmöglich. Derweil gedeiht das eine oder andere davon und wird annehmbar sein.

Im Grunde kann man es sagen, dass Schneider seine Schriften seit der ersten Erstellung ihres Grundgerüsts immer weiter retuschiert hat. Die hier vorkommenden Texte würden noch nicht alle gleichermaßen stimmig zueinander passen. Manche davon sind besser überarbeitet worden als andere, manches verläuft aber noch immer im Sand oder ist wie ein potemkinsches Dorf eine reine Fassade. Der Aufbau der eigenen Schriften wird von ihrem Autor derweil untersucht. Eine schlüssige Abfolge der eigenen Gedanken und Ideen nimmt er dabei sehr wichtig, auch untersucht er die Häufigkeit der Wiederholungen von eigentlich ähnlichen Inhalten.

Es möchte die jeweilige Leserschaft sich einmal hieran erbauen können. Wer das Wiki eingehend betrachtet, soll dabei einen guten Effekt erfahren, der ihm etwas Verwertbares einbringt. Schneider glaubt es, dass das bewahrte Wort etwas Gutes möglich macht. Was anderes als das soll denn bitte schön erwünscht sein?

In diesem Sinne wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen davon

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider