Mandala des Herzens

Ansatz

Reduktion

Das habe ich doch gar nicht gebraucht. So oder ähnlich kann ich es feststellen, wenn ich mein Geld verpulvert habe. Die Neuerwerbungen stehen in den Regalen meiner Wohnung herum und drücken aus, wie es mir geht. Alles an mir ist hohl, leer und aufgebraucht. Ich schaffe mir kaum Reserven.

Ausreden würden da nicht ziehen. Man sollte sich gerade nicht die Frage stellen, was man braucht. Da wird einem immerzu etwas Neues einfallen. So würde die Beschränkung nicht funktionieren. Dabei wird es doch besser sein, man beschränkt sich selbst.

Andere brauchen auch etwas. Jeder hat einen, dem er etwas gönnen wird. Da erkennen wir es deutlich, dass wir es übertrieben haben, wenn nichts mehr davon verblieben ist, um Gutes zu tun.

Aphorismus

Ein stabiler Standpunkt

Immer wieder einmal habe ich meinen Standpunkt gewechselt. Ich arbeite an meinem Werk wie ein Bildhauer. Dabei gehe ich darum herum. Mit dem Meißel setze ich an ihm zuweilen neu an. Das Werk bleibt ein unverrückbares. Es ist fest am Grund verankert.

So forme ich das Werk. Die Betätigung daran formiert dann auch mich. Zuweilen schwächt mich das, manchmal gewinne ich aber auch eine eigentliche Kraft dabei. Da glaube ich an die Erforderlichkeit einer eigenen Geste. Die Freude am Werkschaffen soll so für mich greifbar sein. Mit einer solchen Manier gewinnt mein Werk zudem an Bedeutung. Ein schöner Nebeneffekt ist es da, dass ich zu einem Menschen werde, der sich glücklich zu sein wähnt.

Impuls

Bei sich sein

Dann, wenn das Bewusstsein des Menschen als der ausgeformte Anteil seines Geistes verstanden wird, hat man wahrscheinlich bald schon einen Zugang zur Fülle des Unbewussten, der Schau des Gegebenen für sich gefunden. Das soll das Gesicht der Dinge sein. Ein solches soll sinnlich aufzufassen sein. Da wird man es leichthin ersehen können, was davon mehr sein wird.

Würde auch gewisslich der Mensch nicht jederzeit für das Gesamte von Weisheit durchdrungen sein, so hat er doch seinen Anteil an der Welt.

Prolog

Eine Aufbruchstimmung

Alles das, was mich und meine Dinge etwas bei meinem Arbeiten normalisieren wird, ohne dabei mein eigentliches Arbeitstempo oder gar den Fortschritt des Arbeitens zu sehr abzubremsen, wäre doch eigentlich gut für mich. Doch wie kann ich so etwas auf eine einfache Weise für mich bewirken?

Welches Ziel habe ich beim Arbeiten verfolgt? Oh, auf welchem Weg bin ich beim Weiterkommen gewandelt und welcher Weg hat mich zurückgeworfen? Wird ein eigentlicher Erfolg auf eine von mir favorisierte Weise denn früher oder später doch einmal bei mir eintreten? - Wollen wir das hoffen. Ich glaube daran. So werde ich wahrscheinlich in berechtigter Weise manche Erneuerung meiner Kräfte erfahren. Wer hat es schon im Voraus gewusst, was bei ihm einmal für Blüten im Leben erwachsen? - Und es sollen Blüten sein.

Was wird daraufhin mein nächster Gedanke sein? - Ich habe zuweilen Bedenken. Ich gehe von einer vorzeitigen Verderblichkeit der eigenen Dinge durch eine Einwirkung der Zeit auf uns Menschen aus. Wir leben heutzutage zwar im digitalen Zeitalter, doch ich bin bisher gar nicht so sehr davon zu überzeugen gewesen, dass die Technologie viel Gutes mit sich bringt. Bin ich auch (noch) nicht damit richtig vertraut gemacht worden, was es alles mit sich bringen kann, so hege ich doch einen Verdacht gegen das Digitale. Wird es dem Menschen mit dessen eigener Virtualität denn gerecht? - Das habe ich untersucht. Ich habe es so empfunden, wie es mir vorgekommen ist. Ich möchte es hier nun sagen, dass die Menschen sich bisher über die Gegebenheiten eines solchen Zeitalters sicherlich nicht richtig ins Klare gesetzt haben. Wir würden das nicht wissen, was morgen möglich sein wird. Zudem soll es so richtig von mir erklärt sein, dass jener Wandel der Dinge nun sehr schnell vonstattengehen kann. Er wird das in einem Tempo tun, wie er das zuvor noch niemals getan hat. Und das wird sicherlich weltweit so geschehen. Da wird sich vieles ändern. Nichts würde davon ausgenommen bleiben, dass das Digitale einen Einfluss darauf zu nehmen versucht. Manches wird auch einfach dadurch ersetzt. Dabei würde das Digitale bestimmt nichts anderes als eine Zeiterscheinung sein.

Ich möchte jetzt im Wiki etwas zu der Zeit als Phänomen sagen. Ich habe mich dazu folgendes gefragt. Was ist denn nun eigentlich das Wesen der Zeit seit jeher gewesen? - Die Zeit ist doch zuweilen wirklich einer der wesentlichen Motoren eines Zerfalls der Gegebenheiten. Sie hat schon manches Mal im Gegensatz zur Bewahrung der Dinge durch den Menschen gestanden. Das zuletzt Genannte wird etwas sein, was wir wahrscheinlich zurecht als eine der Bedeutungen oder Aufgaben einer Zivilisation annehmen. Ohne das Gegebene zu bewahren, wird es keinen Erhalt solcher Dinge geben, wie sie unser Lebensglück heute bestimmen.

Jenem natürlichen Zerfall der Dinge von uns Menschen durch die Einwirkung der Zeit entgegengerichtet steht allein nur eine Kraft zur Bewahrung der Dinge, die Kultur. Das soll eine Kraft sein, welche durch das Menschendasein erwirkt wird. Sie wird eine wahre Stärke des Menschen auch weiterhin ausmachen. Dazu muss sie fortwährend erneuert werden. Davon soll man ausgehen, dass das wahr ist. Ihr Zustand ist mancherorts marode. Es bedingt einen jeden von uns das Wesen der Zivilisation derart, dass wir etwas von der Beschaffenheit der Welt an uns verspüren. Damit würde nicht immerzu leicht umzugehen sein.

Wo stehen wir gerade mit unseren Dingen? - Der wahre Einsatz unserer Stärke soll einer zur Findung jener gutartigen Anteile des Menschendaseins sein. Diese reichen aus für das Ganze im Gesamten. Viele Wege wird es geben, um das zu beweisen. Das sehe ich so. Deshalb geht es mir in meinen Schriften wieder und wieder um jene von den Menschen anerkannte Ordnung sowie um deren Einhaltung bei der Darstellung meiner Daseinsgründe.

Ich habe keine Ahnung davon, wie das gehen soll, dass man die Dinge des eigenen Lebens bewahrt und einen eigentlich zu erwartenden Niedergang bei sich verhindert. Doch ein Bisschen etwas dazu habe ich aufgefunden, was sich bei meiner Meditation und auch im Geschehen des Alltags bestätigen hat lassen. Das habe ich dann für wahr und richtig befunden. So habe ich es erkannt, dass ich etwas dazu einmal aufschreiben möchte. Für die eigentliche Zukunft von mir trete ich dabei ein, während ich die Textwerke gestalte.

An was halte ich im Alltag fest? - Manche Grundaussagen sollen einen eigentlichen Wert bereits von sich aus an sich tragen. Solche besammle ich und stelle etwas Eigenes mit Zuhilfenahme gewisser Gedanken und Ideen in Texten dar. Eines weiß ich derweil. Man sollte die eigentlichen Wege nicht voreilig abkürzen. So gehe auch ich vor. Das hat bereits große Bedeutung für mein Kunstschaffen erhalten. Zu einem anderen Zeitpunkt werde ich darauf etwas eingehen.

Man versuche es da zu jeder Zeit, den eigentlichen Weg für sich wiederzufinden. Das soll einmal der eigene Weg sein. Die wahren Begebenheiten des Daseins erkenne man getreulich an, um sich aus ihnen etwas zu machen. Diese sollen uns durchweg als etwas Gutes gelten. Man kann sie als Fakten aufbereiten. Es wird für uns Menschen gewiss so erforderlich sein, dass wir das einsehen, was uns vorgegeben ist. Man soll um solche Vorkommnisse, wie das menschliche Dasein sie für uns bereithält, gut Bescheid wissen. Ja, man wappne sich gegen eine jede eigentliche Schwächung des eigenen Wissens. Darum führe man sein Wort in passabler Weise aus.

Manches stört uns und drängt mit einer vehementen Art in unser Bewusstsein. Da bringt es etwas bei uns durcheinander. Wir geraten deswegen zuweilen in Unruhe. Es sollen solche Ereignisse frühzeitig von uns erkannt werden, wenn sie einmal entstanden und aufgekommen sind. Man sehe nicht allein nur auf das Glück dabei, sondern erkenne auch eine Gefährdung von sich im eigenen Dasein an. Das soll vollkommen zurecht so erfolgen. Daraufhin wird es richtig sein, dass wir uns primär für den Erhalt jener eigenen Sachen einsetzen, welche uns alles bedeuten. Das soll uns darauf einstimmen, was zu tun ist. So werden wir wahrscheinlich einmal handlungsfähig sein, während andere es erst noch überlegen müssen, um was es in Wahrheit im Leben geht. Trotz aller gegebenen Beschaulichkeit seiner Dinge geht es im Dasein keineswegs um die Erfahrung von Müßiggang, Behäbigkeit und Beliebigkeit. Das soll auszuschließen sein.

Da gibt es vieles, was richtig verstanden werden möchte. Das Gegebene sollen wir anerkennen und als Vorgabe für uns im Dasein einsetzen. Man belüge sich nicht dabei, wenn man seine Dinge klärt. Das alles soll so wahr sein, wie es auch wirklich vorgekommen ist. Trotz eines übertrieben eiligen Wandels der Dinge bei uns in der heutigen Zeit mäßige man sich und sei etwas moderat. So würde man nicht so leicht zu entwaffnen sein.

Da gilt es mir etwas, dafür bereit zu sein, etwas Falsches bereits zur Phase seiner Entstehung in meinem Umfeld anzuprangern. Eine, von der Sache gesehen beliebige Situation sollte nicht bei mir wahr werden, egal wie schmeichelhaft eine solche für manchen sein wird. Ich möchte es hiermit einmal deutlich ausgedrückt haben, dass unsere Dinge, die gemeinsamen wie auch die eigenen nicht zu verkommen bräuchten. Wir möchten so etwas nicht zulassen. Das soll man anerkennen, dass so etwas nicht notwendig sein würde.

Nun wollen wir uns kurzzeitig einmal sammeln. Woran erinnern wir uns? - Es besteht also gewiss eine Gefahr für das Leben im Dasein. Sowohl die Sache eines Menschen als auch deren Wert können uns verlorengehen. Es wird darum eine doppelte Gefahr sein, welche uns da zu ereilen droht. Wir können also sogar in mehrfacher Hinsicht einmal alles verlieren.

Bei einer Lesung der Schriften von mir würde es für den geübten Beobachter wahrscheinlich nicht zu übersehen sein, dass ein für den Erhalt des Friedens und der Ordnung ungünstiger Wandel (auch) bei mir zeitweise schon eingetreten ist.

Gegen das trete ich an. Dabei soll es mir egal sein, durch was der Frieden und die Ordnung für mich schon einmal eingeschränkt worden sind. Wichtiger ist es mir da, die beiden wiederum bei uns hier rechtzeitig durchzusetzen. Das geschehe so, auf dass sie wieder und wieder zu ihrem regulären Bestand finden werden. Im Mindesten möchte ich das für die Meinigen und mich bewirken, dass sie eintreten und endlich wahr sind.

Ansprache

Sich vorzubereiten wissen

Hier auf der Website 'Mandala des Herzens' möchte Mathias Schneider, ein 'Art-Trash'-Künstler aus Offenburg in Mittelbaden, dasjenige Gute nach und nach gewissenhaft zusammentragen und aufschreiben, was er für sich zum Leben an Wesentlichem benötigt und es zu einem schlüssigen Ganzen ausformen, welches auch vor anderen Menschen bestehen kann. Das ist sein Wunsch, dass es das einmal tun wird.

Was braucht er für sich zum Leben? - Das Eigentliche seines Daseins möchte er hier einmal in vollständig gültiger Weise aufzeigen, damit er davon Kenntnis nehmen kann. Alles Andersartige an Wissen wird da eigentlich allein nur mehr ein Ballast für ihn sein. Das ist als ein solcher zu erkennen, wenn es zu beschwerlich sein wird, damit auf Dauer umzugehen. Dann sollte so etwas hier nicht länger berücksichtigt werden. Aber noch immer sind einige seiner Texte reichlich davon beschwert geblieben, dass eigentlich fremdartige Dinge sich hier eingeschlichen haben und die Werkschau mit drögen Inhalten durchsetzen.

Einen solchen Ballast filtert der Autor der Seite von Zeit zu Zeit heraus und lässt ihn zu einem gewissen Teil auf seinem Weg zurück. Dazu entfernt er ihn von seiner Seite. Das macht er dann, wenn er es in klarer Weise sagen kann, dass etwas nicht wirklich von ihm dazu benötigt worden ist, um jene an ihn gestellte Aufgabe zu erfüllen. Das Wiki gelte es gerade nicht durch Worte aufzublähen, sondern viel eher soll es durch eine genaue Wiedergabe der gültigen Dinge etwas zu verschlanken sein, damit es handlich und anwendbar werde.

Es ist Schneider wichtig, funktional und beweglich, auch vom Geiste gesehen, zu sein. Da ist es eine gute Übung für ihn, dass er von etwas wieder lassen kann, was eigentlich überflüssig zu tun sein wird. Er möchte dauerhaft frei vom Ungebrauchten und nicht Benötigten sein.

Jene Worte, welche er anderswo zurecht aufnimmt, bedenkt er bei sich und möchte nun begleitend zu seinem Alltag jene Quintessenz davon hier niederschreiben, was er sich dabei ausgemalt hat. Dadurch versucht er etwas Wesentliches davon für sich zu erhalten. Er schreibt die Sachen dazu einfach auf und gewichtet sie nachher eingehend. Jene dafür von ihm herangezogenen Kriterien stellt er im Verbund mit seinen Gedanken und Ideen dar. Das macht er so, weil es das Ziel des Textwerks sein soll, seinen eigentlichen Habitus für das Leben etwas zu beleuchten.

Dabei ist es wahr, dass Schneider zeitweise schon sehr viel geschrieben hat. Es ist so, dass er im Alltag kaum noch etwas Zusätzliches zu den bereits benannten Sachen zu bedenken findet. Dann ruht sein Geist, auch der Autor rastet etwas dabei. So kann er sich vom vorherigen Werkschaffen wieder erholen.

Jene unterdessen entstandenen Schriften sollen nun auf eine brauchbare Weise aufbereitet werden, sodass sie nicht zu komplex für die Leserschaft sein würden. Das wird ein weiterer geeigneter Schritt für die Verwirklichung seiner Dinge sein. Das hier bewahrte Gut soll einmal leicht von einem Fremden verstanden werden. Schneider geht in ruhiger Manier daran das alles auszuwerten, um es mit der Zeit etwas aufbessern zu können.

Etwas hat er so bereits geschafft. Es verdeutlicht das Werk manches von seiner Konstitution. Davon hat er sich etwas Gutes versprochen. Seine Position im Dasein mit jener für ihn spezifischen, aber geeigneten Perspektive möchte der Autor einmal bestimmen dürfen. Auch dazu schöpft er das Ganze hier als eine Darstellung seiner elementarsten Beweggründe. Er hat es vor, seine eigenen Dinge mehr und mehr in das für sie richtige Licht zu stellen. Das möchte er tun, damit sie gerne angesehen werden. Das macht er bereitwillig so, weil er es befunden hat, dass diese Dinge ihm das vollkommen zurecht wert sind.

Von jener Warte aus kommend verschafft er sich einen Bezug zum Dasein als Mensch und jenen damit verbundenen Dingen. Er möchte mit seiner Sache einmal bestehen und so seine eigenen Angelegenheiten zu vertreten wissen.

Etwas hat er bei sich vormals bedacht. Es ist sicherlich so, dass das Schicksal wachsam sein wird, wenn es um die Möglichkeiten des Lebens eines Menschen geht. Es lässt bestimmt allein nur solche Dinge für uns Menschen wahr sein, welche ihm gerecht geblieben sind. Beweise oder wenigstens Belege dafür sollen einmal angebracht werden, stehen jetzt aber noch aus. Sie zu beschaffen würde nicht einfach sein. Schneider hat sich das so überlegt. Es wird richtig sein, dass der Autor sich gegenüber einer solchen, höher als er stehenden Gegebenheit zu fügen hat.

Das gesamte Werk Schneiders soll einmal mit einer gewissen Stimmigkeit vor der Leserschaft erscheinen, auf dass es anwendbar werde. Eines nimmt der Autor unterdessen wahr. Er erkennt es an, dass er zu den früheren Zeiten seines Daseins es noch nicht so recht gewusst hat, dass das Leben einmal auf eine solch beschwerliche Weise zu führen sein wird, wie er das mittlerweile von sich kennt. Das alles hat er damals nicht vorhergesehen. Manches Üble ist inzwischen ein Teil seines Lebens und hat ihn mitunter stark gebeutelt.

Nichtsdestotrotz ist sein Leben ein in reichhaltiger Weise schönes für ihn. Seine Lebenszeit weiß er auf eine gutartige Weise einzusetzen. Zumindest versucht er es, etwas ihm Mögliches auf eine rechtschaffene Weise zu verwirklichen.

Wer es, wie Schneider das tut, da angegangen ist, das Grundsätzliche des Lebens für sich mit Zuhilfenahme von einer Kartei aufzuschreiben, der wird dazu einen wirklichen Glauben an eine Wahrhaftigkeit des Erlebten benötigen. Ein solcher soll uns zurecht eingegeben sein. Das haben wir schließlich doch alles so erfahren. Unsere Erinnerungen daran bestehen fort. Damit hat Schneider nun kurz in die Beweggründe zur Erstellung der Werkschau eingeführt.

Gedanke

In den Dingen etwas lesen

Um Raum für das Weitere zu schaffen, löscht Schneider zuweilen auch etwas vom eigentlichen Besseren wieder aus, so es hier gerade nicht dazu gebraucht worden ist, um das Gegebene richtig zu verstehen. Das macht er so, damit die guten Dinge nicht aufeinanderdrücken würden und sein eigenes Wort unter einer solchen Last nicht zerbersten müsste.

Prolog II

Eine Bestimmung

Bei kaum etwas anderem haben die Menschen sich zeitweise schon so sehr in ihrer Vorstellung geirrt, wie beim Aufstellen einer Gleichung oder Ungleichung zur Berechnung der gegebenen Dinge. Der Mensch hat es oftmals nicht gut vermocht, jenen Ansatz für eine solche Bestimmung grundlegend richtig durchzuführen. Auch hat er sich oftmals einer Veranschaulichung seiner Gedanken- und Ideenwelt verweigert. Er hat sich in der Regel eher nichts dazu aufgezeichnet, was verwertbar für eine Durchsicht und die eventuelle Korrektur seiner Leistungen sein wird.

Bevor die Dinge aber, ihrer tatsächlichen Darstellung entsprechend, nicht vollständig benannt worden sind, würde man sie auch nicht als bekannt voraussetzen können. Dann wird man keinen gültigen Ansatz dafür auffinden, mittels dem sich eine Berechnung davon in die Wege leiten lässt. Die Menschen sind es mitunter leider nicht gewohnt, anschaulich im Umgang mit den Fragestellungen des Lebens zu arbeiten. Das ist schade für sie.

Auch Schneider arbeitet an einer Darstellung jener Begebenheiten seines Daseins. Er beschreibt die eigene Kunstsache und den Weg ihrer Erstellung hier im Internet eingehend. Dazu benutzt er das Werkzeug einer 'Benennung der Dinge'. Er arbeitet zur Erstellung seiner Texte zudem nach einem solchen Verfahren, welches seine Güter untereinander verknüpfen soll. Dabei gestaltet er zu solchen Dingen etwas aus, die er im Grunde gut kennt. Er macht das entsprechend seinem aktuellen Kenntnisstand.

Der Autor hat dabei nach einem Weg für sich gesucht, auf welchem er seine Belange richtiggehend für eine Leserschaft aufzeigen und verständlich machen kann. Das hat er getan, ohne etwas dazu Zugehöriges auszulassen. Doch nicht immer würde das von ihm Dargestellte bereits so genügen, wie er es zu erstellen gewusst hat. Manchmal hat er keine reguläre Darstellungsweise dafür gefunden und sich etwas verstiegen. Die hierbei aufgetretenen Fehlerarten hat er erst nach der eingehenden Lesung seiner Schriften zu untersuchen begonnen und sie dann aber doch früher oder später erkannt und geklärt.

Eine Fragestellung besteht nach wie vor bezüglich des von Schneider angewandten Verfahrens. Welchen Lerneffekt löst es bei ihm aus? - Da hat er bei sich das nun Folgende bedacht. Er sucht nach einer Methode der grundsätzlichen Verbesserung und Absicherung seines Werkschaffens. Es geht ihm um das Aufrechterhalten solcher Dinge, wie sie mit seinem künstlerischen Prozess im Zusammenhang stehen.

Schneider arbeitet gerne mit Textbeispielen. Er hat es versucht, solche Schriften herzustellen, wie sie für seine Sache Gültigkeit haben. Das alles macht er so, um mit den Inhalten seines Lebens auf eine gutartige Weise umzugehen.

Affirmation

Ein Sinn der Sache

Der Autor Schneider arbeitet kreativ im Umgang mit seiner Muttersprache. Der Tatsache, dass sie eine deutsche Sprache ist, steht er neutral gegenüber. Aber diese würde nicht allein nur seine Muttersprache sein, sie ist noch dazu eine gut ausgeprägte. Das lässt vieles zu. Es gibt vielerlei Arten von gutartigen Beispielen einer Verwendung dieser Sprache in der überlieferten Literatur. Er glaubt, dass es ihm einmal möglich sein wird, mit ihr etwas Brauchbares zu erarbeiten, was auch von anderen Leuten gut genutzt werden kann.

Sprachgestaltung

Einführender Artikel

Für einen solchen Schreiber wie Schneider gehört es sich wohl, dass er das Geschriebene wieder und wieder als Text durchliest, die Ideen und Gedanken in ihrer Gültigkeit nachempfindet sowie es in seinem Gehalt gewichtet und bewertet, was er da geschaffen hat.

Würde das bereits Bewahrte es nicht wert sein, erneut vom Autor beachtet und rezipiert, beziehungsweise sogar hier und andernorts rezeptiert zu werden? Ja, würde es sich nicht für einen Schreiber gehören, dass er jene ihm zu eigenen Dinge immer wieder einmal erneut wahrnimmt und anbringt? - Das, was ihm einmal eingegeben worden ist, hat doch noch immer seinen Wert behalten.

Ist die eigene Sache nicht wichtig genug dazu gewesen, dass man sich ihr wiederum widmen und annehmen möchte? - Falls das nicht gegeben sein würde, dann wird der jeweilige Text auch kein guter sein. Dann soll man einen solchen besser an die heutigen Begebenheiten anpassen und überarbeiten. Daraufhin wird er vielleicht wieder gemäß dem zuvor genannten Anspruch zu verwenden sein. Aber man sollte einen solchen nicht in einem unbrauchbaren oder gar fragwürdigen Zustand stehenlassen.

Das eigene Werk soll wie die Karte zu einer Region, jenem Gefilde des eigenen Erlebens eben etwas sehr Anschauliches sein. Man bewahre sich das Ganze und lerne es mit der Zeit gut kennen. Man merze die ungewissen Dinge daran nach und nach aus, indem man sich einer klaren Darstellung davon annähert. So werden die dunklen Stellen auf ihr verringert. Das eigene Gebiet soll uns unterdessen bekannt werden. Es wird klar zu begrenzen sein.

Hat ein Schreiber erst einmal jene Grundzüge seines Arbeitens kennengelernt und richtig verstanden, dann kann sein Werk bald gut gelingen. Es soll ihm leicht von der Hand gehen. Mit den immerzu gleichen Ansätzen gelte es an die eigenen Motive heranzugehen.

Die Eigenschaft unserer Gedanken steht für sich und stattet uns mit mancher Kraft aus. Sie führen wir in eigenen Schriften aus, um Zugriff darauf zu erhalten, was wir uns einmal ausgemalt haben. So möchten wir die Sprache erleben und uns mit ihrer Zuhilfenahme ausbilden. Es soll das Ganze davon, was wir dargestellt haben, auf dem eigentlichen Besseren von uns aufbauen. Dazu haben wir es in die Worte integriert. Da soll etwas von uns eingehend benannt werden, auf dass es zur Sprache kommt, was uns ausmacht. So kann der Fundus weiter ausgebaut werden und als unsere Basis bestehen. Da kommt eines zum anderen. So ist etwas entstanden.

Wovon sollen wir also sprechen und schreiben? - Erkennen wir dazu doch einfach das an, was uns eingegeben ist. Würden wir damit nicht bereits etwas Bedeutsames ausdrücken?

Es ist voraussichtlich bereits gegeben, dass der Autor dieses Textes mit seinen Worten auf einem sicheren Steg in den Bereich jener gerade noch ungeahnten Dinge vorzudringen vermag, ohne sich dabei selbst aufzulösen oder sich gar im Nebel der Gezeiten zu verirren. Seine Basis soll ihm die dafür erforderliche Absicherung verschaffen. So hat er sie eingerichtet, dass sie das leisten kann.

Da soll es mit den Auswirkungen davon vorangehen. Dazu erkundet Schneider den Weg einer Sprachgestaltung. Das macht er schon seit geraumer Zeit so. Vieles ist ihm dabei schon über das Wesen seiner Dinge klar geworden. Es soll ein Empfinden sein, welches bei ihm aufkommt, wenn er mit Sprache etwas Wirkliches, wie es ihm gegeben ist, ausgestaltet hat.

Dabei hat er es versucht, sich im Umgang mit den eigenen Gütern zu bewähren. Dann kann er wohl endlich auf dem Fluss des Lebens mit dem 'Boot' zum Fischen gehen, wenn seine Dinge gut gelungen sind.