Innerer Ring

Einsicht

Virtualität

Das eigene Dasein soll von uns so angenommen werden, wie es ist. Man lasse das Gegebene auf sich einwirken. Im Nachgang wird man es dann erfahren, was etwas bedeutet.

Der Mensch ist ein tätiger. Er findet dabei zu seiner eigenen Stärke, wenn er etwas mit einer eigenen Motivation leistet. Eine solche Motivation resultiert aus seiner inneren Bebilderung, einer Vorstellung vom eigenen Leben. Sie kann er erschauen und sich so auf die wahren Gegebenheiten seines Daseins einstellen.

Sprachgestaltung

Möglichkeiten eines Menschen

Der Gedanke eines Menschen soll aus den Erfordernissen seines Daseins resultieren. Ein solcher würde darum nicht frei von uns zu wählen sein. Er hat immer etwas mit uns zu tun. Man könnte sich also nicht denken, was man möchte.

Der Mensch hat eine Wahlfreiheit, aber auch eine Verpflichtung zu eigen. Eine Willkürlichkeit der eigenen Handlung wird oftmals beliebig und darum fehl am Platz sein. So etwas für sich dennoch zu beanspruchen wäre mitunter allein nur ein Fehler. Es würde nichts anderes als eine Beliebigkeit der eigenen Gedanken bezeugen. Da erscheinen wir anderen Menschen als schwach und sind es offensichtlich auch. Behüten wir die eigenen Güter besser, auf dass sie recht sein werden.

Das Beliebige ist bereits als etwas Falsches von Schneider bestimmt worden. Es hat keinen zuordenbaren Wert. Weder eine Bedeutung für die eigene Sache noch einen Grund zu einem Bestand hat es zu eigen. Somit würde das Beliebige zu nichts führen. Es wird an uns sein, uns davon freizumachen.

Phänomenales

Vom Verlust des Eigenen

Die Dinge des Menschen haben Bestand. Was aber nichts Eigentliches auf Dauer zu eigen hat, das wird der Mensch sein. Da muss er sehr dafür kämpfen, dass er die erforderliche Charakterstärke von sich erhält. Er hat es zu erlernen, wie er mit gewissen Verlusten umgehen kann. Auch eine eigene Kraft kann der Mensch einbüßen, ohne dass es dafür eines besonderen Grundes bedarf.

Dann, wenn die eigenen Dinge einmal über längere Zeit einer solchen Friktion ausgesetzt gewesen sind, wie sie etwa bei Krankheit und Krieg vorkommen kann, werden die Sachen fast schon mit Sicherheit etwas von ihrem Wert verlieren.

Gedanke

Gezieltes Scheitern

Der Mensch hat es mitunter schwer. Anstatt sich dauerhaft zu quälen und daran zu verderben, gilt es jene Dinge zeitweilig aufzugeben, welche man nicht permanent leisten würde können.

Ein gezieltes Scheitern meint nun einen gesicherten Absturz ohne Aufprall. Man hat so etwas wie einen Fallschirm oder ein Sicherungsseil bei sich und kann sich darum vor Verletzungen schützen. Man soll das als Vorsichtsmaßnahme bezeichnen. Es wird adäquat sein, dass man sein Schicksal nicht herausfordern möchte.

Methode

Knoten auf der Seele

Der Mensch trägt mitunter schwer an seinem Schicksal. Wer sich das Seinige klar macht und die Gründe des bisherigen Verlaufs seines Lebens bedenkt, der verschafft sich so manche Orientierung dazu. Da kann er das Erforderliche für sich einrichten und es bestimmen, was ihm etwas ausmacht. Eine solcherart gewonnene Orientierung kann uns eine Tragweite des Gegebenen aufzeigen.

Wem es da klar wird, dass ihn sein Dasein bereits auf Abwege geführt hat, der möchte daran wahrscheinlich etwas ändern.

Gedanke

Schwäche

Schwäche ist eine eigentliche Stärke des Menschen auf einem sehr geringen Niveau. Dennoch addieren sich auch schwache Kräfte einander zu und ergeben eine Stärke von ihm für das Gesamte.