Zweites Mondhaus

Phänomenales

Die Zurschaustellung eines eigentlichen Werks

Eine Betrachtung der gegebenen Dinge soll sie für uns aufschließen. Das wird zu vereinfachen sein, indem man eine Schau derselben vorbereitet. Dazu sind die jeweiligen Werke sinnvoll anzuordnen. Es wird auch etwas dazu zu sagen sein. Zahlen, Daten und Fakten möchten da von uns benannt werden. Sogar die Räumlichkeiten einer solchen Ausstellung sollen einer Zurschaustellung von Werken zuarbeiten. Die Benennung der Umstände einer solchen Werkschau soll das Ganze medial vermitteln.

Es wird etwas Lebendiges an sich haben, wenn die daran beteiligten Menschen auf ihre eigene Beziehung zu dem Werk eines Künstlers eingehen. Das soll zulässig sein. So sie das tun werden, kann eine solche Ausstellung ein fröhlicher Ort sein, an welchem es lebhaft zugeht.

Das Gegebene soll gut aufbereitet werden. Es ist in der Regel eine Widerspiegelung von etwas bereits Erlebtem, das man gut kennt. Ein Aufzeigen der eigentlichen Beweggründe zu einem Werk kann es begreifbar machen. Warum sollte man nicht Auskunft dazu geben? - Andere Menschen werden da etwas davon haben, wenn man zu den Bildern etwas sagen wird, was auch eine zutreffende Bedeutung hat. Das wird alles miteinander korrespondieren. Es soll so manche Stimmung im Gemüt der Kunstinteressierten dabei aufkommen.

Einsicht

Aufbereitung

Das Vorgegebene trägt einen gewissen Gehalt an sich, welcher für den Menschen aufzufassen sein wird. Einem solchen Gehalt gelte es bei der Erstellung einer Werkschau gerecht zu werden. Es soll einem solchen entsprochen werden, um eine aussagekräftige Werkschau zu erstellen. Probleme dabei gelte es im Vorfeld aufzuzeigen und zu klären. Den Betrachtern einer solchen Ausstellung würden sie nicht zuzumuten sein.

Jeder Mensch soll ein Anrecht auf ein gewisses Podium für seine Gedanken und Ideen haben. Man braucht einen solchen Ort, um das Seinige sinnvoll zu beackern. Für den Kunstmaler und Literat Schneider wird es derzeit allein nur der eigene Freundeskreis sowie seine Aktivität am Internet sein, wo er so etwas tut. Da hält er sich damit auf, wobei er sich sortieren und das eigene Gute gewichten kann. Beide Sphären nutzt er auf eine solche Weise für sich. Darauf versucht er sich einzustellen, dass man ihm begegnet und auch etwas entgegnet. Er möchte es erreichen, dass seine Dinge ihm gelingen. Darum baut er auf das, was er hat. Was soll da an Nennenswertem zustande kommen, so das nicht gegeben sein würde? - Die hieran beteiligten Personen sollen doch das Werk geradezu leicht verstehen und jener eigentlichen Geschichte des Künstlers einmal in einer einfachen Weise zuordnen können.

Eine gewisse Kenntnis der Gegebenheiten seines Lebens arbeitet Schneider für sich da auf. So wie es ist, soll es angenommen und verstanden werden. Damit setzt er seine Werke in einen Kontext, welcher ihnen gerecht wird.

Gedanke

Der Prozess

Es soll uns etwas gelten, dass wir das eigene Gute erstellen. Dafür wähle man einen geeigneten Ansatz aus. Man beziehe sich dabei auf die wirklichen Stützpunkte des eigenen Daseins. Arbeit für Arbeit errichte man sich eine Basis zum Erwirken der eigenen Dinge und statte sich so mit einem Fundus an Materialien aus.

Im Nachhinein soll man das eigene Werkschaffen dann etwas beleuchten. Es kann ausgearbeitet werden, was man dabei getan hat. Dazu können eigene Schriften erstellt werden. Mit dem entsprechenden Metier kennt man sich ja bereits aus. Wie in der Werkstatt eines Alchemisten gehe es da bei uns zu. Diese mittelalterliche Handwerkskunst wird zu erkunden sein, wenn es etwas bei uns werden soll.

Man schaffe sich einen Vorrat an eigentlichen Beispielen für das Motiv an, welcher gut zu gebrauchen sein wird. Eigene Beispiele zu deren Umsetzung gelte es ebenfalls zu erzeugen. Deren Güte soll unserem eigenen Geschmacksempfinden entsprechen. Eine Mischung aus beiden Anteilen kann ein gelungenes Werk ausmachen. Es soll in schlüssiger Manier aus den eigenen Beständen gebildet werden.

Man bewahre sich derweil das Gegebene so, wie es ist. Man leiste seine Arbeit im Groben wie auch für das Feine mit gutartigen Impulsen dabei. Das Werk soll als eine Einheit ausgestaltet werden.

Handwerk

Gestisches Arbeiten

Jene, bei einer solchen praktischen Tätigkeit wie dem Schreiben eigener Texte mitunter auftretende eigene Geste wird manchen Fortschritt von uns markieren. Man bedarf der eigenen Hände zu einem Arbeiten. Man macht dank der Hände bei der Aufbereitung des Eigenen Fortschritte. Dabei bilden wir das Wesen der Dinge in uns ein, welche wir da vorfinden. Werk und Wesen spiegeln sich also an der Schnittstelle der Geste.

Mit Hingabe soll man darum bei Werk tätig sein, um mit Hingebung erfüllt zu werden. Was wir von uns aus verwirklichen, bilden wir auch an uns aus. Dank einer solchen Grundlage findet da eine Ausbildung des Charakters eines Menschen statt. Ohne eine Substanz dazu wird kein Talent der Welt erwachsen.

Also bedarf es gerade solcher Beispiele eines Werkschaffens zur Ausbildung einer eigenen Stärke. Man kann genauso gut auch auf die Hände und Formen der Meister achten, wie man die eigenen beim Tätigsein beachten soll. Eine Lehre würde, ohne einen wahrhaftigen Gehalt von ihr nicht zu vermitteln sein.

Sprachgestaltung

Das eigene Wiki als Setzkasten

Die Arbeit an meinen eigenen Texten ist ähnlich der Arbeit eines Schriftstellers für mich. Es ist ein Arbeiten mit Worten und Gesten. Es handelt sich dabei mitunter auch um eine Ausbildung in einer handwerklichen Kunstfertigkeit. Im Umgang mit der Sprache Deutsch führe ich das bei mir durch.

Ich habe zur Erstellung der eigenen Texte sowohl das Wiki hier als auch andere Textsammlungen innerhalb meiner Kartei 'Baukasten' verwendet. Der 'Baukasten' ist ein System von gleichartig aufgebauten Setzkästen, welche nach demselben Schema entstanden sind. Innerhalb von den Setzkästen ordne ich meine eigentlichen Gedanken und Ideen zu ganzen Textwerken. Das habe ich mit eigenen Worten in einer durch mich bestimmten Weise ausgeführt. Ich hoffe es da, dass meine Texte stringent sind. Ich habe es mir so sehr gewünscht, dass eine Integrität von mir dabei bewahrt werden kann.

Leider ist es mir oftmals schon so geschehen, dass ich meine Dinge etwas vorschnell aufgeschrieben habe und darum etwas zu voreilig bei deren Ausführung gewesen bin. Dann ist es häufig vorgekommen, dass sehr unvollkommene Texte entstanden sind.

Seit dem Jahr 2011 habe ich nahezu jede meiner erstellten Schriften abgespeichert und auch in der Form veröffentlicht, wie sie da von mir gebildet worden ist. Das hat Methode für mich besessen. Ich habe die Sachen damit den anderen Menschen zur Kenntnis gegeben und mir davon etwas an Rückhalt, aber auch manche Rückmeldung erhofft. Es ist so wahr, dass ich nicht schon gleich nach dem Erstellen einer solchen Schrift erkennen würde, ob diese auf Dauer genügen wird.

Mancher Fehler daran ist leicht zu verbessern gewesen. Andere Fehlerarten sind dagegen sehr tief von mir in die betreffenden Texte eingearbeitet worden. Das ist unfreiwilliger Weise so durch mich geschehen. Ich habe das erst einmal zu erkennen lernen müssen, was solche eigentlichen Falschheiten ausmacht. Zu anfangs habe ich sie noch häufig übersehen, wenn ich meinen 'Baukasten' gesichtet habe. Da hat mich das Vorhandensein solcher Dinge ohne Güte doch etwas beschwert.

Ich möchte einmal der Urheber von etwas Gutartigem, aber kein Stümper geblieben sein. Meine Aufmerksamkeit für den Moment ist das einzige Werkzeug oder Instrument, welches mir zu einer Kenntnisnahme des Gegebenen zur Verfügung steht. Das durch mich Benannte hat darum fortwährend auf seine eigentliche Stimmigkeit hin von mir geprüft zu werden, wenn es einmal damit etwas Gutes werden soll.

Da leiste ich mir auch manche Pause dabei, weil das sehr erschöpfend sein kann so viel zu arbeiten. So habe ich zeitweise auf eine wache Weise mit frischen Augen und regem Geist das vorhandene Textmaterial hier untersucht. Dazu habe ich querbeet in den jeweiligen Wikis gelesen. Jene währenddessen bei mir aufgekommenen Regungen habe ich interpretiert und so etwas über die eigene Sache gelernt.

Damit drücke ich mich aus. Ich möchte den 'Baukasten' irgendwann fertigstellen. Es sollen die in ihm enthaltenen Schriften meinem Dasein in einer berechtigten Weise zugeordnet werden. Sie sollen ihm entsprechen.

Es hat zeitweise schon in meiner Macht gestanden, über viele Stunden des Tages hinweg hieran tätig zu sein. Das habe ich dann auch bereitwillig so getan. Ich führe die Arbeit durch, um irgendwann einmal die richtigen Karten an die Hand zu bekommen, welche mir dabei weiterhelfen werden, meine eigentliche Aufgabe für das Leben zu erfüllen.

Sprachgestaltung

Sicherheit

Die Dinge des eigenen Daseins sind eigentlich schon gesichert. Alles ist bereits da und kommt vor. Das hat Gültigkeit für uns behalten und kann darum auch als Ansatz zur Gewinnung einer gewissen Erkenntnis genutzt werden.

Das wird seine Gültigkeit sogar über den Moment einer Gegenwart hinaus erfahren. Auch darin ist die Welt bisher noch immer beständig geblieben. Wir sollen also jetzt damit rechnen, dass alles auch weiterhin noch da sein und vorkommen wird.

Gerade die Aussicht der Gegenwart auf unsere Zukunft hat zeitweise schon gewisse Schlussfolgerungen bei mir aufkommen lassen, welche ich nun in äußerst knapper Weise hier einmal benennen möchte.

Was kann man mit einem solchen Dasein als Mensch denn an Gutem anfangen? - Mit der Frage möchte ich mich nun etwas auseinandersetzen.

Wir erleben wegen unseres eigenen Gemüts manche Stimmung im Leben. Eine solche wird den derzeitigen Wert einer Situation für uns ausmachen. Da wird kein Zustand von Dauer sein, wenn man das Gemüt eines Menschen in die eigene Überlegung zum Dasein miteinbezieht. Unser Leben offenbart sich anhand dieser innerlichen Regung von uns so vielfältig.

Das Leben kennt derweil auch seine geraden Bahnen. Scheinen das zuweilen auch fast schon wirre Läufe zu sein, was wir da zeitweise tun, so schließen sich doch alle begonnenen Kreise irgendwann wieder bei uns. Es ist alles engmaschig miteinander verknüpft. Das zu bedenken soll manches Licht, aber auch einen Schatten der Dinge auf das Dasein werfen.

Gedanke

Von der eigentlichen Tiefe der Dinge

Das Bewahren des Eigenen ist für mich mit dem Versuch der persönlichen Bewährung beim Arbeiten verbunden und lässt mich als Mensch eine wahre Tiefe der Dinge erschauen. Auch wenn es mir als Gestalter nicht leichtfallen möchte, etwas dabei Geschautes auf eine bildliche Ebene zu transferieren, wird es eigentlich bereits dort und somit auch wirksam sein.

Damit soll die innerliche Bebilderung eines Menschen gemeint sein. Die eigene Regung eines Menschen offenbart eine der wahren Wertigkeiten des Kosmos. Alles kommt daran in seinen wahren Anteilen vor.

So erfahren wir auch das Leben. Nach einem erfüllenden Moment der Ruhe durchdringt uns bald wieder eine Regung, welche uns aktiv werden lässt.

Dokumentation

Über das Lesen

Wer, wie ich vieles in seinem Dasein zu lesen und zu verstehen versucht hat, der wird vielleicht auch irgendwann an jenen Punkt kommen, an dem er damit abschließt. Er wird es da feststellen, dass es für ihn wahrscheinlich besser sein wird, das zuvor Gelesene wieder auszuspucken.

Ich für meinen Teil sichte und gewichte die Dinge im Nachhinein. Dabei ordne ich das Gegebene einander zu und ergänze etwas, wo es gefehlt hat. Das alles bewahre ich dann, indem ich es für mich aufnotiere. Das mache ich in einer eigenen Manier. Ich nehme dabei Bezug auf mein Kunstschaffen.