Erstes Mondhaus

Impuls

Auslöser einer Erinnerung

Ein Mensch soll das eigene Dasein auch im Nachhinein noch gut zu bedenken wissen. (Der Aspekt des Mondes steht dabei manchmal für die Erinnerungen und die eigenen Gedanken zu diesen.) Dabei würde diesem das eigene Leben nicht einfach so, ohne einen triftigen Grund dazu erkannt zu haben, als ein Hort der Wahrhaftigkeit und Tugend vorkommen. Da wird man etwas dafür tun müssen, wenn man es erreichen möchte, dass so etwas einmal wahr sein wird. Es soll uns darum etwas gelten dürfen, die eigenen Qualitäten von uns einzuschätzen. Bei der Aufbereitung dieser eigenen Dinge sollten aber auch die eigenen Schwachpunkte nicht außer Acht gelassen werden. Diese sollen wir genauso anerkennen, weil sie dafür bestimmt sind. So werden wir zu mancher Einsicht gelangen. Dadurch soll etwas Gutes für uns möglich sein. Man wird sich wahrscheinlich so in geistlicher Hinsicht etwas bestärken können.

Es wäre gut, wenn die geschehenden, wie auch die bereits geschehenen Dinge von uns in aufrichtiger Weise gesehen und anerkannt werden. Da kommen wir endlich bei uns an. Dazu sollen wir eine dafür erforderliche Bereitschaft selbst mitbringen. Was dadurch bei uns bewegt wird, würde nicht ohne Grund so stattfinden. So würde man zwar nicht einfach so in eine komfortable Lage kommen, aber man wird etwas von sich in Erfahrung bringen. Was möchte man auch bitteschön mit einer komfortablen Lage in diesem Leben erreichen? - Das sollen wir verstehen. Da wird es gut sein, dass man sich auf das wahrhaftig Gegebene ausreichend gut einstellt. Das mache man so, damit dieses uns selbst hinreichend bekannt bleibt und wir nichts davon versäumen.

Es soll mir selbst als etwas Brauchbares gelten dürfen, dass ich das eigene Glück oder Unglück in diesem Dasein richtig verstehen möchte. Dazu will ich die Geschehnisse meines Lebens einander richtig zuordnen. Davon verspreche ich mir viel Gutes.

Ich erlerne es derzeit, wie ich diese Momente in einer, für mich selbst gerechten Weise bei meinen Mitmenschen ansprechen kann. Daran möchte ich reifen. Darum möchte ich erwachsen sein, weil auch ich denke, dass ich etwas von Gewicht mitzuteilen habe. Was es an dieser Welt an Gutem zu erkennen gibt, das soll angesprochen werden dürfen. Es wird ja auch da sein, schließlich hat man es doch so erlebt.

Dabei gehe ich von einer Endlichkeit solcher Dinge aus. Alles kann verloren gehen. Auch die passende Zeit würde nicht auf uns warten. Wenn man sein Dasein und das, was man dazu wissen kann in einer korrekten Form anerkennt und wiedergibt, wird das so wahr sein. Da kann man etwas davon an- und aussprechen. Das mache man zügig, ohne sich dabei zu verzetteln oder gar zu hetzen. Alles Beliebige soll dabei von uns aufgelöst werden, weil es zu nichts Rechtem taugen würde. Man lenke sich nicht damit ab, was irgendwo geschieht. Begrenze wir uns doch dazu einfach auf das eigene Gute. So etwas soll es schon geben. Es wird ja da sein.

Wer, wie ich das auch bin, auf einem solchen Pfad unterwegs ist, der wird sich wahrscheinlich gut als Gesprächspartner für mich eignen. Man kann da miteinander reden, um sich über solche wahren Dinge auszutauschen. Wer von dem spricht, was es gibt, und wer sich dabei auf das eigene Vermögen zum Handeln bezieht, der macht etwas richtig, wie ich finde. Manch anderer sieht das auch so. Da möchte doch ein eigener Gedanke und auch so manche Idee bei uns aufkommen. Solche Situationen machen mein Dasein auch im Nachhinein noch aus, was ich gut finde. Zur Darstellung solcher Sachverhalte soll es einmal bei mir kommen. Darauf freue ich mich.

Doch zuerst überprüfe ich mich selbst und richte solche Konklusionen bei mir ein, welche es mir ermöglichen, dass ich eine Übersicht über das mir Gegebene bekomme. Dafür suche ich nach passenden Gelegenheiten. Ich frage es mich dabei, wie ich meine bisherigen Erfahrungen mit diesem Dasein sinnvoll auswerten kann. Dazu bespreche ich solche Dinge hier und auch andernorts. Auf eine gewisse Güte solcher Besprechungen lege ich großen Wert, schließlich möchte ich durch sie ja einmal etwas für mich gewinnen.

Da habe ich inzwischen schon so einiges davon aufbereitet, was mein Leben bisher ausgemacht hat. Dabei finde ich zu eigenen Worten, Strukturen und gedanklichen Verknüpfungen. Diese kommen bei mir zur Sprache, wie sie mir eingegeben sind. Da habe ich einen Gedanken. Dieses Leben soll so von uns zu erhalten sein, wie es von sich aus bei uns aufgekommen ist. Bleiben wir dazu doch einfach unabhängig von den Ideen anderer und erwirken etwas Eigenes, was auch wirklich unserem Sinne nach richtig sein wird.

Einsicht

Strukturelles

Eine gewohnte Struktur, welche mittels innerer Gegebenheiten bereits von uns akzeptiert und angenommen worden ist, etwa indem wir diese uns selbst zugeordnet und verstanden haben, soll uns einen eigentlichen Halt verschaffen.

Eine mögliche Fragestellung wird es da sein, wie man eine solche Struktur erlangen kann, ja wie man diese bei sich einrichtet. Dazu gelte es meines Erachtens das Vorhandene so zu belassen, wie es jetzt schon bei uns ist. Man bereinige das Gegebene allein nur und mache sich auf einen Weg, der gut für einen selbst ist. Im Leben eines Menschen wird so etwas möglich sein. Das sollen alles Prozesse sein, welche langsam, aber nachhaltig die eigene Lebensqualität absichern. Dazu muss es uns entsprechen, was wir haben, tun und sind. Diesem Dreiklang des Gegebenen gemäß möchten wir uns in dieser Welt einfinden. Es soll uns keine übergroße Mühe bereiten, die eigenen Dinge so einzurichten, wie wir sie für uns eigentlich brauchen.

Äußern wir uns erst einmal über solche Dinge, kann dadurch auch etwas wahr werden. Bringen wir doch einfach etwas über uns selbst in Erfahrung. Was erwarten wir uns von diesem Dasein? Wird das etwas Mögliches sein? - Was das ist möchten wir selbst bestimmen. Es soll in unserer eigenen Macht stehen, das festzulegen, womit wir uns befassen möchten. Immerhin soll das etwas sein, was auch wirklich mit uns zu tun hat. Da können allein nur wir selbst es erkennen. Wer auch soll an unserer statt die richtige Wahl für uns treffen? - Tun wir es also selbst in einer ordentlichen Manier. Wie sonst sollen die Glücksumstände dieses Daseins für uns zu erhalten sein!

Impuls

Glauben

Dem einen werden die Symbole dafür wichtig sein, um seinen Glauben zu leben. Dem anderen haben allein schon die dafür passenden Worte ausgereicht, um selbst dank dieser zu solchen Kräften zu kommen, wie sie von ihm benötigt werden. Was wirklich wahr, gut und richtig ist, das wird es auch auf Dauer bleiben. Habe ich aber erst einmal einen Glauben für mich erhalten und bin ich durch diesen zu Kräften gekommen, so werde ich ihn auch aufrechterhalten und bekräftigen wollen. Glaube soll also ein Motiv für den Menschen sein. Zu einem gewissen Handeln wird er uns befähigen.

Ich versuche es, manche meiner Werke getreu dieses Sachverhalts richtig auszuführen. Das mache ich so, um einmal gewisse Beispiele meines Vermögens zur Hand zu haben, an welchen ich mich bei meinem weiteren Werkschaffen orientieren kann. Da werde ich auch weiterhin mit mir selbst in Klausur gehen, wenn ich das Gegebene nachbereite.

Die Klausur ist für mich ein Zeitpunkt, zu dem ich es achtsam gewahren kann, was mich ausmacht.

Gedanke

Einzigkeit

Es soll mein eigenes Werk einen Gehalt haben, welcher mir selbst entspricht. Einen solchen zeigt es bereits von sich aus auf. Dabei sollen diese Kreationen von mir aus jener Substanz gebildet werden, welche mein Dasein zur Gänze ausmacht. Die Überlegung, ob diese Gegebenheiten einzig von ihrer Art sind oder ob sie es nicht sein würden, stelle ich außer Frage. Das ist mein Leben, wer außer mir kann es führen?

Gedanke

Wer mit seinem eigenen Werk vor anderen Menschen gut besteht, der erfreut sich bei gewissen Leuten eines echten Rückhalts. Diesen wird man gut für das eigene Dasein zu gebrauchen wissen. Dann sollen die Hundejahre für einen Menschen aber auch enden.

Dokumentation

Ein Standpunkt

Alles bisher von der Menschheit erworbene Wissen würde zusammengenommen wahrscheinlich nicht mächtig genug sein, um damit das eigene Leben hinlänglich zu meistern.

Oh, dieses Wissen wird oftmals zu speziell für jene alltäglichen Situationen sein, welche wir in diesem Dasein erfahren. Als Schatz soll es zwar noch immer wertvoll und wichtig sein, aber es wird vielfach zu umfangreich und zu mächtig von seiner Art sein, um es selbst hinreichend zu verstehen.

Möchte es auch wahr sein, was da so alles von einzelnen Fachleuten gewusst wird, so ist es doch einigermaßen praxisfern, das alles selbst zu beachten. Als Laie wird es da besser möglich sein, ab und zu die Fünfe gerade sein zu lassen und etwas selbst zu entscheiden.

Gedanke

Der Mensch würde sich nicht darauf verlassen können, dass eine bereits jetzt schon von ihm getroffene Entscheidung für alle Zeiten die Richtige sein wird. Es soll ihm etwas gelten dürfen, diese auch weiterhin anzupassen. Das führe er von Zeit zu Zeit durch, um auch weiterhin mit seinem Anliegen zurechtzukommen.

Gedanke

Von der Kunst selbst

Ein dazu motivierter Mensch wird irgendwann wahrscheinlich von sich aus zu einem Verständnis der Künste finden. Dazu bedarf es einer Besinnung auf selbst erfahrene Phänomene, weil kaum alles angesprochen und verstanden werden kann. Die phänomenale Erfahrungswelt eines Menschen soll dafür ein Schatz sein. Diese wird uns durch das Menschendasein bereits vorgegeben. Da erfüllt sich so manches.

Das wäre der eigentliche Hort, aus dem man seine Gedanken und Ideen zur Sache entnehmen kann. Eine Befähigung zur Kunst könnte es ohne einen solchen Urgrund im Hintergrund des Menschen nicht geben.

Es werden die gestaltenden Berufe allesamt etwas Nützliches bei Werk erwirken. Die Kunstschaffenden dienen derweil vornehmlich sich selbst, schöpfen aber auf diese Weise Beispiele für andere Leute durch ihr Wirken.