Drittes Mondhaus

Einsicht

Das Gegebene annehmen

Man würde sich an der Welt nichts ausdenken können. Alles wäre schon da. Das soll so gegeben sein. Man könnte nichts aus einer Quelle schöpfen, welche es nicht geben würde. Aber man kann getrost darauf vertrauen, dass das Vorhandene gewiss Bestand behalten wird. Das würde nichts Großartiges sein, wovon ein besonderes Aufheben zu machen ist. Es wird eine einfache Begebenheit des Lebens sein.

Die Aussage soll für die ganze Dauer des Daseins Bestand behalten. Darum wird das mit ihr Verbundene im Laufe der Zeit zu einer mächtigen Erkenntnis bei uns heranwachsen.

Dem Menschen wird eine eigentliche Stärke zuteil sein. Er besitzt sie. Mit seinen Händen kann er darum etwas arbeiten. Dabei gestaltet er gewöhnlich eigene Werke aus, auf die er etwas hält.

Die Werke statten den Menschen mit Gütern aus, welche sich für ihn eignen. Da kann er Schuhe herstellen, Körbe flechten, Teppiche weben, Fische fangen, sein Essen zubereiten. Solche Dinge und noch viel mehr kann er da tun. Dann hat er bald etwas zur Hand, was sich gegen einen entsprechenden Gegenwert eintauschen lässt. Davon hat er etwas.

Es führt also das Dasein mit Sicherheit zu einem Austausch mit anderen Menschen, wenn man etwas erarbeitet. Gut hat es da derjenige, welcher gut mit seinen Mitmenschen auskommt. Wenn die anderen Menschen das rechte Maß für den Wert einer Sache kennen, dann soll man diesen auch gerecht werden und es bestimmen, was man für seine Ware haben möchte.

Phänomenales

Das Gute am Dasein

Dann, wenn das Gute am Dasein so von uns aufgefasst und verstanden wird, wie es auch wirklich sein soll, können wir uns glücklich schätzen. Etwas Wahres und Rechtes werden bei uns dann leicht eintreten. Da wird es einem Menschen wahrscheinlich gelingen, für sich das Eigentum daran zu bewahren. Er wird manches daraus für sich ableiten, weil es ihm zugehört. Solche Güter kann er für sich einsetzen, welche er hat. Dann werden aus den Dingen vielleicht einmal weitere erwachsen. Das wird etwas sein, was wir zulassen und annehmen sollen. Ein gewisses Glück kommt so mit Sicherheit bald bei uns vor.

Affirmation

Die Weide

Die Weide verkörpert einen paradiesischen Zustand der Umgebung. Sie wäre ein Ort, an dem man sich aufhält, um sich zu ernähren und zu rasten. Dann, wenn ein Mensch Gebrauch von einem solchen Ort gemacht hat, wird er sich erholen.

Phänomenales

Wirklichkeit

Die Fragestellung, ob ein Mensch etwas für sich zu bestimmen vermag, was auch Bestand erfährt, wird von großer Bedeutung für seinen zukünftigen Mut zur Selbstbestimmung im Dasein sein. Da soll es sich mit seinem Leben auch so verhalten, wie er es führt.

Von Natur aus schon hat der Mensch eine Ausrichtung zu eigen, dank welcher er sein eigenes Dasein und die damit einhergehenden Dinge versteht und klärt. Er verfügt also über manche Gelegenheit dazu, etwas bei sich einzurichten. Weil er so etwas gerne hat, wird er das auch auf eine ihm gefällige Weise tun.

Um jenen Vorzug einer solchen Vorgabe zu bemerken, welche wir da für uns schon erkannt haben, braucht es etwas an Zeit bei uns. Wir sind schließlich solche Holzköpfe. Treffen wir darum bitte keine verkehrten Entscheidungen. Man belasse alles so, wie es bereits ist, um das dafür erforderliche Verständnis zu generieren, wie es gerade für die jeweilige Sache benötigt wird. Was man dann davon klären kann, das hat man bewirkt.

Bewahren wir uns das eigene Wissen zu unserer eigentlichen Lebensgeschichte doch einfach, weil mit ihrer Zuhilfenahme es dargestellt werden kann, was wir wirklich vermögen. So können wir es wieder und wieder bei uns in Kraft setzen, was uns zu eigen ist. Es würde uns dadurch wohl nichts verlorengehen.